Warum Hunde so anfällig für Hitze sind

Hunde schwitzen kaum über die Haut — nur über die Ballen. Ihre wichtigste Kühlmethode ist das Hecheln, bei dem Wasser aus den Atemwegen verdunstet. Bei extremer Hitze oder hoher Luftfeuchtigkeit reicht dieses System nicht mehr aus. Die normale Körpertemperatur eines Hundes beträgt 38–39°C; über 41°C beginnen Organschäden, bei 43°C können sie irreversibel sein.

Besonders gefährdet:

Symptome: erkenne sie rechtzeitig

Frühphase (sofort handeln):

Schwere Phase (absoluter Notfall):

Erste Hilfe: die ersten 10 Minuten entscheiden

  1. Sofort aus der Hitze bringen — in den Schatten oder einen klimatisierten Raum.
  2. Mit kühlem Leitungswasser befeuchten — Nacken, Achseln, Leiste, Pfoten. Kein Eiswasser — das verengt die Hautgefäße und verhindert die Kernkühlung.
  3. Belüften: Fächer, Klimaanlage, was immer verfügbar ist.
  4. Kleine Schlucke Wasser anbieten wenn er bei Bewusstsein ist — nicht zwingen.
  5. Sofort zur Tierklinik, auch wenn er sich kurz erholt. Innere Schäden können weiterlaufen, obwohl äußere Symptome nachlassen.

Nicht tun: Eiswasser oder Eis direkt auflegen, in nasse Tücher wickeln (Hitzestau), menschliche Schmerzmittel geben, davon ausgehen, dass alles gut ist weil er sich etwas erholt hat.

Vorbeugung: die goldenen Regeln im Sommer

Trage in Purzi die Temperaturen beim Spaziergang und alle Hitzeereignisse ein. Hat Dein Hund schon einmal einen Hitzschlag erlitten, ist er gefährdeter — der Tierarzt braucht diese Vorgeschichte.