Was ist ein Luftröhrenkollaps?
Der Luftröhrenkollaps ist eine chronisch-progressive Erkrankung, bei der sich die Knorpelringe der Luftröhre abflachen und beim Atmen zu einem teilweisen Verschluss der Atemwege führen. Das Ergebnis ist ein charakteristischer, trockener Husten, den viele Besitzer als "Gänsehusten" oder Honk-Husten beschreiben.
Besonders betroffen sind Toy- und Zwergwüchsige Rassen: Yorkshire Terrier, Chihuahua, Malteser, Pomeranian, Zwergpudel, Zwergpinscher und Spitz.
Symptome
- Gänseartiger Husten: trocken, bellend, paroxysmal. Ausgelöst durch Aufregung, Hitze, Halsbandruck oder Trinken.
- Verminderte Belastungstoleranz.
- Atemnot in akuten Phasen.
- Zyanose (bläuliche Schleimhäute) in schweren Fällen.
Behandlung
- Medikamentöse Therapie: Hustendämpfer (Butorphanol), Bronchodilatoren, Sedativa in Krisen.
- Gewichtskontrolle: Übergewicht verschlimmert den Kollaps.
- Halsband → Geschirr: Druck auf die Luftröhre unbedingt vermeiden.
- Intraluminaler Trachealstent: bei schwerem Grad III–IV ohne Ansprechen auf konservative Therapie.
