Was ist BARF?
BARF steht für „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter". Die Philosophie: Hunde sind evolutionär an eine Ernährung ähnlich der ihrer wilden Vorfahren angepasst — rohes Fleisch, Knochen, Innereien und etwas Gemüse. In den letzten Jahren erfreut sich BARF großer Beliebtheit, ist aber in der Tierärzteschaft umstritten.
Klassische BARF-Zusammensetzung (80-10-10)
- 80 % Muskelfleisch: Hühnchen, Truthahn, Rind, Lamm, Kaninchen.
- 10 % Rohknochen: Hähnchenkarkassen, Hälse, Flügel.
- 10 % Innereien: mindestens 5 % Leber, 5 % andere (Niere, Lunge, Milz).
- Optional: Gemüse (Karotte, Zucchini, Spinat) bis zu weiteren 10 %.
Berichtete Vorteile
- Besseres Fell und gesündere Haut.
- Sauberere Zähne durch das Kauen von Rohknochen.
- Kleinerer, weniger riechender Kot.
- Mehr Energie und Muskelmasse bei aktiven Hunden.
Risiken und wie man sie minimiert
- Bakterien und Parasiten: Qualitätsfleisch kaufen und 72 Stunden bei -20 °C einfrieren, um Parasiten abzutöten.
- Nährstoffungleichgewicht: Konsultiere einen Tierarzt oder Ernährungsberater.
- Gegarte Knochen: niemals — sie splittern und können Verletzungen verursachen.
- Hygiene: Schüsseln und Arbeitsflächen gründlich reinigen.
So beginnst Du
Wechsle schrittweise über 2-3 Wochen: Starte mit 25 % Rohfutter und 75 % Gewohntem und steigere langsam. Beobachte den Kot — weicher Kot bedeutet: langsamer wechseln. Sprich immer zuerst mit Deinem Tierarzt.
