Hund hat Flöhe: Anzeichen, Behandlung und Vorbeugung

Flöhe gehören zu den häufigsten Parasiten bei Hunden – und ihre Bekämpfung scheitert oft an einem Fehler: Man behandelt nur den Hund. Dabei leben bis zu 95 % der Flöhe (Eier, Larven, Puppen) in der Wohnung, nicht am Tier. Diese Anleitung erklärt Dir, wie Du wirklich alle loswirst.

So erkennst Du Flöhe beim Hund

Der Lebenszyklus – warum „nur den Hund behandeln" nicht reicht

Eine Flohweibchen legt bis zu 50 Eier täglich. Diese fallen vom Hund auf Teppiche, Polster und Ritzen. Die Larven verstecken sich tief in Fasern. Der gesamte Zyklus dauert 3 Wochen bis mehrere Monate – je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Wenn Du einen Floh siehst, sind 95 % des Befalls bereits in der Wohnung.

Fazit: Tier UND Wohnung müssen gleichzeitig behandelt werden.

Den Hund behandeln

Die wichtigsten Mittel

Pipette richtig auftragen

  1. Fell zwischen den Schulterblättern auseinanderschieben (Stelle, die der Hund nicht ablecken kann)
  2. Direkt auf die Haut auftragen, nicht auf das Fell
  3. 48 Stunden vor und nach der Anwendung kein Baden
  4. Bei großen Hunden mehrere Punkte entlang des Rückens verteilen

Die Wohnung behandeln – unbedingt!

Wie lange dauert die Bekämpfung?

Adulte Flöhe sterben binnen 24–48 Stunden. Aber Larven in der Wohnung können Wochen überleben. 4–8 Wochen lang können neue Flöhe aus dem Boden schlüpfen und den Hund befallen. Das ist normal – nicht vorzeitig mit dem Behandeln aufhören.

Folgeerkrankungen

Langfristige Vorbeugung

In Purzi kannst Du Erinnerungen für die Entwurmung und Flohprophylaxe einrichten, damit nichts vergessen wird.