Wie viel Schlaf braucht ein Hund?

Hunde sind keine Nachtschläfer wie Menschen — sie sind polyphasische Schläfer: viele kurze Schlafphasen über den gesamten Tag verteilt. Im Durchschnitt schlafen erwachsene Hunde 12 bis 14 Stunden täglich, einschließlich Nickerchen. Welpen und Senioren schlafen deutlich mehr.

Normaler Schlafbedarf nach Lebensphase

Einflussfaktoren auf den Schlafbedarf

So schlafen Hunde

Hunde durchlaufen SWS (Slow-Wave-Sleep) und REM-Schlafphasen wie Menschen, aber kürzer. Ein Schlafzyklus dauert beim Hund nur ca. 45 Minuten (Menschen: ~90 Minuten). REM-Schlaf — in dem Träumen stattfindet — ist sichtbar: Zuckungen, Pfotenbewegungen, leises Bellen oder Wimmern. Das ist normal und kein Grund zur Panik.

Wann ist zu viel Schlaf ein Warnsignal?

Eine plötzliche Zunahme des Schlafs — wenn der Hund deutlich mehr schläft als gewöhnlich und gleichzeitig weniger aktiv, weniger fresslustig oder apathisch ist — kann auf Folgendes hinweisen:

Faustregel: wenn Dein Hund plötzlich deutlich mehr schläft UND andere Symptome zeigt (Appetitlosigkeit, veränderte Ausscheidung, Lahmheit), ist ein Tierarztbesuch angebracht.

Wann ist zu wenig Schlaf ein Problem?

Schlafentzug bei Hunden ist seltener das Problem als bei Menschen, kann aber durch Schmerzen, Angstzustände oder Schlafapnoe (v.a. bei Brachyzephalen) verursacht werden. Zeichen: übermäßige Reizbarkeit, Hyperaktivität, Unfähigkeit sich zu beruhigen.

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