Warum Zecken beim Hund gefährlich sind

Zecken sind Blutsauger, die beim Stich verschiedene Krankheitserreger übertragen können. In Deutschland und Österreich sind folgende Erkrankungen relevant:

Die Übertragung von Borreliose dauert in der Regel 12–24 Stunden nach dem Stich — deshalb ist schnelles Entfernen so wichtig.

Zecke richtig entfernen — Schritt für Schritt

  1. Richtige Hilfsmittel: Zeckenhaken (Tick Twister) oder Spitzzange. Kein gewöhnlicher Pinzetten-Griff — das Quetschen löst Regurgitation aus.
  2. So nah wie möglich an der Haut ansetzen: zwischen Haut und Zeckenkörper.
  3. Drehen statt ziehen: mit dem Zeckenhaken in einer gleichmäßigen Drehbewegung gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen. Alternativ: leicht ziehen und gleichzeitig leicht drehen.
  4. Zecke vollständig entfernen: kontrollieren, ob der Stechapparat (Hypostom) noch in der Haut steckt.
  5. Stichstelle desinfizieren: mit Chlorhexidin oder Jod.
  6. Zecke vernichten: in ein Tuch einwickeln und entsorgen oder in einem Behälter aufbewahren (falls die Tierarztpraxis sie untersuchen möchte).

Was Du NICHT tun darfst

Wann zum Tierarzt?

Zeckenprophylaxe

Mit Purzi kannst Du aufzeichnen, wann Dein Hund zuletzt gegen Zecken behandelt wurde, und Erinnerungen für die nächste Behandlung setzen.