Pankreatitis beim Hund: Wenn die Bauchspeicheldrüse in Aufruhr gerät

Die Pankreatitis – eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse – gehört zu den schmerzhaftesten und gefährlichsten Erkrankungen bei Hunden. Sie kann mild und selbstlimitierend verlaufen, aber auch in wenigen Stunden lebensbedrohlich werden. Das Tückische: Die Symptome ähneln anfangs einer normalen Magenverstimmung.

Was passiert bei einer Pankreatitis?

Die Bauchspeicheldrüse produziert Verdauungsenzyme, die normalerweise erst im Dünndarm aktiv werden. Bei einer Pankreatitis werden diese Enzyme frühzeitig aktiviert – und beginnen, das umliegende Gewebe zu verdauen. Die Entzündungskaskade kann sich auf andere Organe ausbreiten.

Symptome – worauf Du achten musst

Ursachen und Risikofaktoren

Diagnose

Der Tierarzt tastet den Bauch, nimmt Blut ab (cPLI-Test ist spezifisch für Pankreasentzündung), und macht ggf. einen Ultraschall. Die cPLI-Schnelltest-Kits liefern in der Praxis ein Ergebnis in Minuten.

Behandlung

Ernährung nach einer Pankreatitis

Nach akuter Phase: Fett unter 10 % Trockensubstanz, kleine Mahlzeiten 3-4x täglich. Viele betroffene Hunde brauchen lebenslang fettarmes Futter. Absolute Verbote: Wurst, Käse, Fleischreste, fettige Knochen.

Halte alle Schübe im Purzi-Gesundheitsbereich fest – mit Datum, was der Hund gefressen hatte, und wie lange die Symptome andauerten. Bei der nächsten Konsultation hat Dein Tierarzt sofort den vollständigen Verlauf.